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Was sind eigentlich Gewürze?Gewürze sind Pflanzenteile, die wegen ihres natürlichen Gehalts an Geschmacks- , Geruchs- und Farbstoffen Lebensmittel beeinflussen und diese dadurch in Geruch, Farbe und Geschmack bei richtiger Dosierung positiv verändern. Im Handel findet man die Gewürze meist in getrockneter Form im Ganzen, gerebelt oder pulverisiert (vgl. Kotanyi 2003, S 3). Geschichte der Gewürze
Einteilung der GewürzeJe nachdem welches Teil der Pflanze verwendet wird unterscheidet man zwischen Blatt-, Blüten-, Frucht-, Samen-, Rinden-, Rhizom- und Zwiebelgewürz. Beim Blattgewürz werden, wie der Name schon sagt, die Blätter verwendet. Gute Qualität zeichnet sich dadurch aus, dass der Anteil der Stängel die mitverarbeitet wurden sehr gering ist. Zum Blattgewürz zählen unter anderem Basilikum, Liebstöckl, Lorbeerblatt, Majoran, Oregano, Rosmarin und Thymian. Knospen und Blütenteile verwendet man beim Blütengewürz, z.B. Gewürznelke oder auch Safran. Zu den Fruchtgewürzen zählen unter anderem Anis, Chili, Fenchel, Koriander, Kreuzkümmel, Pfeffer, Sternanis, Vanille und Wacholder, wo die ganze Frucht verwendet wird. Beim Samengewürz wird nur der Samen oder der Samenmantel verwendet. Bockshornklee, Kardamom, Muskatnuss und Macis sind Samen, und die Muskatblüte (Macis) ist der Samenmantel der Muskatnuss. Zimt zählt zum Rindengewürz, hier werden Teile der Rinde verwendet. Rhizomgewürze sind Sprossen oder Stängel, die unter der Erde wachsen, wie Ingwer oder Kurkuma. Zu den Zwiebelgewürzen zählt Knoblauch (vgl. Till 2004, S 12). Gewürzbezeichnungen
Gewürzzubereitungen sind Gewürze oder Gewürzmischungen denen Lebensmittel und/oder Zusatzstoffe, wie z.B. Kochsalz, Glutamat, Milchzucker, Stärke, beigemischt werden, um technologische und/oder geschmackliche Wirkungen erzielen zu können. Bis zu fünf Prozent Kochsalz dürfen ohne Kennzeichnung in Gewürzmischungen enthalten sein. Gewürzsalze bestehen aus mehr als 40% Kochsalz und Gewürzen mit mindestens 15%, oder Vegetabilien mit mindestens 8%, wie z.B. Zwiebel, Knoblauch, Petersilie. Glutamat, Kochsalz oder auch Mischungen von Kochsalz mit Gewürzen oder Gewürzextrakten nennt man Würzmittel. Sie beinhalten noch weitere Zusätze, wie Gemüse, Hefe, Zuckerarten, Stärke oder auch Fette. Curry, Curry Pulver oder auch Curry-Powder genannt besteht größtenteils aus Kurkuma gemischt mit weiteren Gewürzen wie z.B. Pfeffer, Koriander, Nelken, Ingwer und/oder Cayennepfeffer. Auch Kochsalz, maximal fünf Prozent, verschiedene Zuckerarten, Stärke und Hülsenfruchtmehle können Bestandteil von Curry sein. Der Gesamtanteil an Zuckerarten, Stärke und Hülsenfruchtmehle übersteigt nicht die maximale Grenze von zehn Prozent. Gewürzextrakte sind Aromastoffe die aus Pflanzenteilen gewonnen werden. Gewürzextraktzubereitungen sind Mischungen aus Gewürzextrakten denen unter anderem auch weitere Lebensmittel und/oder Zusatzstoffe beigemischt sind (vgl. Till 2004, S 13f, Kotanyi 2003, S 3). Foto © Ray, womue, Elena Moiseeva - Fotolia.com |
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